Geologischer Ursprung des "Sauerbrunnens"

Der Trillberg im Bereich des Sauerbrunnens besteht aus Buntsandstein dessen Quader im Bereich des Sauerbrunnens gestört sind und aus diesen gestörten Stellen tritt der Sauerbrunnen zu Tage.
Diese „Hauptstörung“ - andere verschieden auftretende streichende Störungen sind nur von untergeordneter Bedeutung - am Trillberg ist der Quellbringer. In diesem Störbereich steigt die Kohlensäure aus der Tiefe auf, vermischt sich mit oberflächennahen Süsswässern und bildet dort ein Mineralwasser vom Typ eines Säuerlings.
Insgesamt sind nunmehr auf dem Gelände des Volkmarser Sauerbrunnens 3 Brunnenfassungen vorhanden, die die Bezeichnungen Sauerbrunnen 1 – 3 tragen. Während der Sauerbrunnen 1 auf 35 m u.G. mit einem Endbohrdurchmesser von 540 mm niedergebracht.wurde, ist der Sauerbrunnen 2 als Bohrbrunnen mit einem Endbohrdurchmesser von 440 mm bis zu einer Tiefe von 35,10 m u.G. abgeteuft. Die Bohrung des Sauerbrunnens 3 wurde im Jahre 1965 bis zu einer Endtiefe von 36,0 m mit einem Endbohrdurchmesser von 311 mm niedergebracht.
Im Jahre 2002 wurde der Brunnen IV ebenfalls bis ca. 35 m Endtiefe ca. 150 m nördlich des Waldendes "Am Trillberg" in Betrieb genommen.